Einmal importieren

Verwandle dein Airbnb- oder Booking.com-Inserat in eine Direktbuchungs-Website und einen Gast-Guide.

Für unabhängige Gastgeber mit 1 bis 10 Wohnungen

Touch Stay und Host Pilot: wie du digitale Gästeguides sinnvoll vergleichst

Beide Produkte lösen dasselbe Grundproblem: Gästeinformationen sollen an einer Stelle leben statt in Inserat, Vorlagen und Gedächtnis verteilt. Der Unterschied liegt im Umfang. Ein reiner Gästeguide endet beim Guide. Host Pilot erzeugt aus derselben Quelle zusätzlich eine Direktbuchungs-Website und die Gästekommunikation. Welches passt, hängt davon ab, ob du nur die Wiederholung loswerden willst oder auch einen eigenen Buchungskanal aufbauen möchtest.

Preise ändern sich, Fragen nicht

Preislisten von Anbietern ändern sich, oft mehrmals im Jahr, und unterscheiden sich nach Anzahl der Objekte, Währung und Region. Deshalb steht hier keine Preistabelle, die morgen falsch wäre. Aktuelle Konditionen prüfst du auf der Preisseite des jeweiligen Anbieters.

Was sich nicht ändert, sind die Fragen, die einen Vergleich überhaupt aussagekräftig machen: Wird pro Objekt oder pro Konto abgerechnet? Was passiert beim Wechsel von drei auf sechs Wohnungen? Welche Funktionen liegen in einem Zusatzmodul? Was kannst du exportieren, wenn du kündigst?

Diese Seite ist von Host Pilot geschrieben, also lies sie mit dem entsprechenden Vorbehalt. Was wir nennen können, ist der Unterschied im Zuschnitt und die Liste der Fragen, die du beiden Anbietern stellen solltest.

Vergleichsübersicht zwischen reinem Gästeguide und Guide mit Direktkanal
Der Unterschied ist der Umfang, nicht die Qualität des Guides.

Der eigentliche Unterschied liegt im Umfang

Ein digitaler Gästeguide löst die Informationsaufgabe: Zugang, WLAN, Geräte, Parken, Müll, Hausregeln und Empfehlungen an einer Stelle, mobil lesbar, ohne App-Zwang. Wer genau das braucht, ist damit vollständig bedient.

Host Pilot setzt an derselben Quelle an, erzeugt daraus aber zusätzlich eine Direktbuchungs-Website und die Gästenachrichten. Der Gedanke dahinter: Dieselben Angaben, die den Guide füllen, füllen auch die Seite, auf der ein Gast direkt bucht, und die Nachricht, die ihn dorthin führt.

Welche Frage du zuerst beantwortest

Notiere einen Monat lang jeden Vorfall und seine Kosten. Wenn dein Protokoll fast nur wiederholte Gästefragen enthält, reicht ein guter Gästeguide, und die Entscheidung ist eine reine Preis- und Bedienbarkeitsfrage.

Enthält es auch die Provision von fünfzehn bis zwanzig Prozent bei Booking.com oder bei der Airbnb-Variante mit Gebühr zulasten des Gastgebers, gehört ein eigener Buchungskanal zur Rechnung dazu. Dann vergleichst du nicht zwei Guides, sondern zwei unterschiedlich große Aufgabenbereiche.

Preismodelle vergleichbar machen

Rechne für deine tatsächliche Objektzahl und für die Zahl, die du in einem Jahr erwartest. Ein Preis je Objekt und ein Kontopreis mit Objektstaffel verhalten sich beim Wachstum völlig unterschiedlich, und der Unterschied zeigt sich erst bei der vierten oder fünften Einheit.

Frage ausdrücklich, was im Grundpreis enthalten ist und was in einem Modul liegt: mehrere Sprachen, eigenes Branding, eigene Domain, Statistiken, Team-Zugänge. Ein günstiger Grundpreis mit drei nötigen Modulen ist kein günstiger Preis.

Inhalt, der einen Anbieterwechsel übersteht

Frage vor dem Abschluss, was du exportieren kannst und in welchem Format, und was nach einer Kündigung erreichbar bleibt. Guides, Texte, Bilder und Links müssen einen Wechsel überstehen, sonst trägt am Ende ein Gast die Kosten in Form einer toten Seite.

Prüfe auch, wem die Domain gehört, wenn eine im Spiel ist. Eine Domain auf deinen eigenen Namen ist der Unterschied zwischen einem Wechsel und einem Neuanfang.

Die Prüfung, die beide Produkte bestehen müssen

Nimm ein echtes Objekt und lege den Guide vollständig an. Zähle, wie lange es dauert, und ob du dabei Angaben findest, die im Inserat falsch stehen. Genau dieser Fund ist meist wertvoller als jede Funktion.

Öffne das Ergebnis dann auf einem Telefon, bei schlechtem Empfang, im Stehen. Zugang und WLAN müssen ohne Scrollen sichtbar sein. Ein Guide, der am Schreibtisch gut aussieht und vor der Tür nicht funktioniert, hat seinen einzigen Einsatzort verfehlt.

Was ein Gästeguide nicht leistet

Er ersetzt kein Verwaltungssystem. Kalendersynchronisation, Preise, Zahlungen, Eigentümerabrechnungen und Reinigungsschichten gehören zu einer anderen Aufgabe, und kein Guide löst sie, egal wie gut er aussieht.

Er macht deine Angaben auch nicht automatisch richtig. Jede Importfunktion erbt, was im Inserat steht, und weiß nicht, ob der Torcode gewechselt wurde. Nach jedem Import gehört jede Zeile einmal geprüft.

Ehrliche Einordnung des Direktkanals

Ein eigener Buchungskanal senkt die Provision ausschließlich bei den Buchungen, die er tatsächlich einbringt. Bei allem, was weiter über Portale kommt, ändert sich nichts. Niemand, auch wir nicht, kann dir einen bestimmten Anteil an Direktbuchungen versprechen.

Airbnb untersagt es zudem, die eigene Nachrichtenfunktion oder das Inserat zu nutzen, um aktuelle, künftige oder wiederkehrende Buchungen wegzuleiten. Der Direktkanal wächst über eigene Wege: Guide oder QR-Code in der Wohnung, frühere Direktgäste, Empfehlungen und eigene Profile.

Wie du nach vier Wochen entscheidest

Lege vor dem Start fest, woran du Erfolg erkennst: weniger wiederholte Fragen je Aufenthalt, weniger nach dem Versand korrigierte Nachrichten, weniger Probleme, die der Gast vor dir bemerkt. Ohne diese Sätze bleibt jedes Werkzeug im Einsatz, weil es bezahlt ist.

Teste in einer ruhigen Phase mit einer einzigen Wohnung und drei echten Aufenthalten. Die Vorlagen und Werkzeuge liefern die Ausgangsformate, die Preise unsere aktuellen Konditionen.

Beispiel

Zwei Gastgeber, zwei richtige Antworten

Ein realistisches Beispiel, keine Kundengeschichte. Zwei Wohnungen, ausschließlich über Airbnb vermietet, Provision im Modell mit Gastgebühr, kaum Wiederkehrer. Das Protokoll zeigt fast nur wiederholte Fragen. Hier reicht ein sauberer Gästeguide, und die Entscheidung ist eine Preis- und Bedienbarkeitsfrage.

Sechs Wohnungen in einer Region mit vielen Rückkehrern, zusätzlich auf Booking.com, dazu eine Liste von Gästen, die schon zweimal da waren. Hier gehört der eigene Kanal in die Rechnung, weil es tatsächlich Nachfrage gibt, die er einfangen kann. Dieselbe Frage, zwei unterschiedliche richtige Antworten.

Betriebsansicht einer geprüften Quelle, die Guide, Nachrichten und Direktseite speist
Dieselben geprüften Angaben füllen Guide, Nachricht und Buchungsseite.

In sieben Schritten vergleichen

  1. 1

    Einen Monat protokollieren

    Jeden Vorfall mit Kosten in Minuten, Geld oder Bewertung.

  2. 2

    Den Umfang bestimmen

    Nur Guide oder Guide plus eigener Buchungskanal.

  3. 3

    Für zwei Objektzahlen rechnen

    Heutige Zahl und die in einem Jahr erwartete.

  4. 4

    Module abfragen

    Sprachen, Branding, Domain, Statistiken, Team-Zugänge.

  5. 5

    Ein echtes Objekt anlegen

    Zeit messen und falsche Angaben im Inserat notieren.

  6. 6

    Am Telefon prüfen

    Zugang und WLAN ohne Scrollen, bei schlechtem Empfang.

  7. 7

    Erfolg vorher definieren

    Was sich in vier Wochen ändern muss, damit es bleibt.

Welche Lösung zu welcher Lage passt

LagePassende WahlWarum
Nur wiederholte GästefragenReiner GästeguideDie Informationsaufgabe ist die einzige offene Baustelle.
Fragen plus Wiederkehrer und EmpfehlungenGuide plus eigener BuchungskanalEs gibt Nachfrage, die ein eigener Kanal einfangen kann.
Kalender verrutscht über drei PortaleVollwertiges VerwaltungssystemKein Guide löst Inventarsynchronisation.
Eigentümerabrechnungen nötigSystem mit AbrechnungBerichtspflichten brauchen Erlöse und Kosten je Wohnung.
Unsicherheit über die DatenhoheitAnbieter mit klarem ExportInhalte müssen einen Wechsel überstehen.

Häufige Fragen zum Vergleich digitaler Gästeguides

Warum steht hier keine Preistabelle?

Weil Preislisten sich mehrmals im Jahr ändern und nach Objektzahl, Währung und Region abweichen. Eine Tabelle hier wäre schnell falsch. Prüfe die aktuellen Konditionen auf der Preisseite des jeweiligen Anbieters.

Was ist der Hauptunterschied?

Der Umfang. Ein reiner Gästeguide endet beim Guide. Host Pilot erzeugt aus derselben geprüften Quelle zusätzlich eine Direktbuchungs-Website und die Gästekommunikation.

Brauche ich überhaupt einen eigenen Buchungskanal?

Nur wenn es Nachfrage gibt, die er einfangen kann: Wiederkehrer, Empfehlungen, eine lokale Nische. Ohne diese Grundlage bleibt es eine Seite ohne Buchungen.

Wie viel Provision spare ich damit?

Das lässt sich nicht seriös versprechen. Provision entfällt nur bei Buchungen, die ein eigener Kanal tatsächlich einbringt, und dieser Anteil wächst langsam.

Was muss ich vor dem Abschluss klären?

Abrechnung je Objekt oder Konto, enthaltene gegenüber modulpflichtigen Funktionen, Exportformate und was nach einer Kündigung erreichbar bleibt, sowie wem eine eventuelle Domain gehört.

Ersetzt ein Gästeguide ein Verwaltungssystem?

Nein. Kalendersynchronisation, Preise, Zahlungen, Abrechnungen und Reinigungsschichten gehören zu einer anderen Aufgabe, die kein Guide löst.

Offizielle Quellen, geprüft am 30. August 2026

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